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,...wenn Worte allein nicht reichen“

Die Kunsttherapie beginnt da, wo Gefühle über das Wort keinen Ausdruck finden können. Manche Erfahrungen sind größer als Begriffe das wiedergeben könnten. Suchen diese Emotionen einen Weg von innen nach außen und finden keinen, so entsteht ein hohes Maß an Unruhe oder ein Gefühl der Lähmung. Dann kann die Kunsttherapie in Einbeziehung unterschiedlicher Materialien unterstützend sein das erlebte Chaos zu ordnen, die Unruhe zu besänftigen und das Leben wieder spürbar werden zu lassen. Ist die innere Gefühlswelt heraus gesetzt, dann wird diese zum Gegenüber und bietet die Chance nun damit umzugehen zu können. Schließlich kann sich dazu vielfältig verhalten, eine Haltung durch Perspektivwechsel gefunden und eine eigene individuelle Lösung entwickeln werden.

Das Gute ist: dazu braucht es kein künstlerisches Talent. Jeder kann die Kunsttherapie für sich in Anspruch nehmen, der sich darauf einlassen mag.

Da mein Ansatz kreativ-leibtherapeutisch ist, arbeite ich mit unterschiedlichen Mitteln zur Unterstützung der Ausdrucksmöglichkeit wie: diverse Farben, Stoffe, Papier, schamottiertem Ton. Auch mit dem Einsatz von Klängen wie z.B. von Instrumenten oder Mittels der eigenen Stimme, werden Emotionen nicht nur besser wahrgenommen sondern auch differenziert und damit bewusster.

Der Leib selbst dient hier als Resonanz. Er ist innerer und äußerer Raum des Erlebens. Im Leib ist jede biografische Erfahrung verankert und steht dem Klienten zur Verfügung. Es können daher auch Körperimpulse als wichtige Ressource für den Therapieprozess zum Einsatz kommen. Das, was durch das Leiden verstummt oder erstarrt ist, wird wieder sichtbar und hörbar. Eine ganzheitliche Erfahrung wird hinzugewonnen und kann Veränderungen ermöglichen, die dann in den persönlichen Alltag übertragen werden können. Damit gehe ich über das Feld der Kunsttherapie hinaus und integriere den Ansatz der, von Udo Baer und Gabriele Frick-Baer entwickelten, kreativen Leibtherapie. Es geht in dem Therapieprozess darum die, durch alte Verletzungen der Würde entstandenen, Verhaltensmuster zu durchbrechen und im geschützten Setting neue Handlungsvariationen zu erproben.

Als Therapeutin ist es hier meine Aufgabe in Resonanz mit Ihnen zu gehen, achtsam Impulse zu setzen, eine Metaebene herzustellen und Sie darin zu ermutigen eigene Bilder, Werte und Vorstellungen zu finden, sich damit zu erfahren und diesen zu vertrauen.

In Ihrem Prozess begleite ich urteilsfrei und respektiere Ihre Einzigartigkeit in körperlichem, geistigem und emotionalem Erleben wie in Ihren Entscheidungen. Ihr soziales Umfeld und ihre kulturellen Wurzeln werde ich während der Therapie selbstverständlich einbeziehen.

Ich möchte Sie dabei unterstützen Zugang zu eigenen Ressourcen wiederzuerlangen oder/und neu zu entdecken, Selbstbewusstsein zu stärken und Eigensinn zu fördern.

Das theoretische Fundament der Kreativen Leibtherapie sind die humanistische Psychologie, insbesondere die phänomenologische Philosophie ( M. Merlau-Ponty und T. Fuchs), die Entwicklungspsychologie ( nach David Stern) und die neuesten Erkenntnisse au der Neurobiologie (M.Spitzer und G. Hüther).

Wie wir beginnen:

Wie auch bei der Gestalttherapie, biete ich ein kostenfreies Erstgespräch an. Hier besprechen wir Ihr persönliches Anliegen und das mögliche Therapieziel.

Wie geht es weiter?

ich biete gewöhnlich einen zweiwöchigen Rhythmus an. In einer Akutsituation sind jedoch zunächst wöchentliche Treffen wichtig, die dann nach Besserung und Absprache, in einen zweiwöchigen Rhythmus übergehen können.

Es geht in den ersten Stunden darum sich kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen. Manchmal beginne ich erst einmal mit einem gemeinsames Bild oder Sie finden für das was Sie fühlen einfache Linien, vielleicht einen Klang auf einem ausgewählten Instrument oder eine Körperhaltung. Ich erinnere dann manchmal an die Herangehensweise der Kinder. Sie sind neugierig, machen einfach und sorgen sich nicht darüber was das Gegenüber denken könnte. Wir alle haben diese kindliche Erfahrung in uns und können durch erinnern daran anknüpfen. Sie haben mich während des Settings stets als urteilsfreies aufmerksames Gegenüber. Ich melde Ihnen meine Wahrnehmungen zurück und Sie können immer überprüfen, ob diese Rückmeldung mit Ihren Erfahrungen übereinstimmt. Meistens zeigen sich hier schon erste entscheidende Impulse was Sie brauchen, um schrittweise kleine vorsichtige Veränderungen zu initiieren.

Wieviele Therapieeinheiten braucht es?

Das ist sehr unterschiedlich. Ein Therapieverlauf ist nicht linear sondern ein Prozess. Das bedeutet, dass leichtere sich mit intensiveren Phasen abwechseln. Daher ist die Dauer einer Therapie immer auf die Problematik abgestimmt und das Ende erfolgt in gemeinsamer Rücksprache.